DAS WAR UNSER SUMMERCAMP 2015

Auch in diesem Jahr waren Wehmut und Tränen die Begleiter auf der Heimfahrt vom sächsischen Meißen zurück nach Thüringen – bei 15 Thüringer Eltern und ihren Kindern ebenso, wie bei uns, den Organisatoren des SummerCamp 2015.  „Wir alle bringen von dieser so besonderen und erlebnisreichen Ferienwoche tolle Erlebnisse mit nach Hause und die Gewissheit, dass es sich immer lohnt, soziale Verantwortung zu übernehmen“, betonte Melanie Thurm nach der Reise. Und sie stellte allen Kindern auf der Rückfahrt die Frage: „Was hat dir am besten gefallen?“ „Alles!“, war wohl die häufigste Antwort und für uns das größte Lob.

Schloss Oberau

Wir hatten es wieder geschafft - in Zusammenarbeit mit sozial engagierten Partnern -das SummerCamp 2015 auszurufen und 15 alleinerziehende, berufstätige Eltern und deren 23 Kinder im Alter von 4 bis 12 Jahren zu einem kostenlosen Familienurlaub in das Seminarhaus bei Schloss Oberau, nahe dem sächsichen Meißen, einzuladen. Wir setzen damit unser im Gründungsjahr begonnenes soziales Engagement fort.

Outdoor

Die teilnehmenden Familien waren begeistert von der Ferienwoche. Und die hielt eine Menge Highlights parat: ein Ausflug nach Meißen mit Sinnesführung und Werkstattbesichtigung in der Porzellanmanufaktur, Lagerfeuer, Feuerkurs, Nachtwanderung, Survival Training mit der Agentur OutandOut, die Erkundung der Schlossumgebung mit GPS, Karte und Kompass, Kochen mit Starkoch Hansi Marcher, Trommelworkshop mit Andi Schulze, täglich „Sport frei!“ und gesundes, gemeinsam zubereitete Mahlzeiten, Kinderdisco, Waldbadbesuche – und auch in diesem Jahr wieder ein echtes Highlight, das Exklusivkonzert der Erfurter Band AnnRed.

Trommelworkshop

Längst wieder zu Hause, wirkt die Ferienwoche am Schloss Oberau noch immer in den Familien nach und die geknüpften Bande werden schon fleißig gepflegt. Jana, die mit ihrem Sohn ins SummerCamp eingeladen worden war, schreibt in ihrer Mail: „Der beste Effekt ist auf jeden Fall, dass wir nicht nur wahnsinnig tolle Menschen kennengelernt haben, sondern auch neue Freunde.“

Sandra aus Jena erinnert sich gern daran, wie gut das Miteinander in der Gruppe funktioniert hat: „Kopf aus – einfach alles unbeschwert laufen lassen. Ein Gefühl, dass ich schon sehr lange nicht mehr hatte.“ Außerdem schätzt sie, dass sie und ihre Jungs „als Stadtmenschen so viel gelernt haben – Feuer machen, Orientierung in der ‚Wildnis‘, miteinander füreinander zu sorgen“.

Lagerfeuer

Ines war begeistert, dass es „trotz der vielen Geselligkeit so viel Freiraum für Individualität gab“. Sven aus Gera hat es als alleinerziehender Vater „genossen, einfach mal Zeit zu genießen und Teil einer tollen, harmonischen Gruppe zu sein“. Und Anja freut sich, dass sich ihre Tochter „so unglaublich positiv verändert hat“.